Städtepartnerschaft Sonneberg

Als dritte Städtepartnerschaft wurde am 14. und 22. September 1990 die Verbindung zwischen Göppingen und der Kreisstadt Sonneberg mit Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden begründet. Sowohl die Märklinstadt im Schwäbischen wie auch die thüringische Spielzeugstadt haben eine reiche Tradition als Industriestadt. Seit Bestehen der Städtepartnerschaft gibt es viele Parallelen in der Stadtentwicklung, zum Beispiel bei der Rathaus-Sanierung oder beim Steg über die Bahnanlage am Bahnhof. Der Kreis Sonneberg liegt am Südhang des Thüringer Waldes, wo Ausläufer des Thüringer Schiefergebirges in die sanften Erhebungen der Linder Ebene und der Schalkauer Platte übergehen. Die Kreisstadt mit ihren 28.000 Einwohnern öffnet sich zwischen den Hängen des Eichbergs und Schönbergs aus dem Tal der Röthen in die offene Landschaft.

'Wir wollten uns im Rahmen der Partnerschaft nur anbieten, nicht aufdrängen' umschrieb Oberbürgermeister a. D. Hans Haller einst den Beginn der Städtepartnerschaft. Ein Grund für den Erfolg der innerdeutschen Partnerschaft dürfte in der wohl überlegten Auswahl liegen. Bereits Ende der 80er Jahre reifte im Göppinger Gemeinderat der Wunsch nach einer Städtepartnerschaft mit einer Gemeinde in der damaligen DDR. Menschen zusammen zu führen war oberste Zielsetzung. Dabei suchte Göppingen eine Stadt, die von Struktur, Lage und Geschichte passte. Reifliche Überlegungen, gründliche Suche lange vor Maueröffnung und Wiedervereinigung führten auf die Spur von Sonneberg, und diese besonnene Auswahl erwies sich als solide Grundlage. Aus diesen Anfängen entsprangen Kontakte der Vereine und der Schulen, kulturelle und sportliche Begegnungen. Schulverbindungen laufen sogar als ‚Dreiecks-Verhältnis‘ gleichzeitig nach Sonneberg und nach Foggia.

  

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